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Markt Kellmünz a. d. Iller heute

Etwa 35 Kilometer südlich von Ulm und 20 Kilometer nördlich von Memmingen erhebt sich auf einer Anhöhe über dem Flusstal der Iller der Markt Kellmünz a.d. Iller, die so genannte "Perle des Illertals" (Bahnhof 542 m üNN). Bei schönem Wetter scheinen dem Besucher die umliegenden Orte und sogar die Berge der Allgäuer Alpen zu Füßen zu liegen.

 

Schon um 300 n. Chr. schützte hier ein mächtiges, unter Kaiser Diokletian erbautes Kastell, Caelius Mons genannt, die Westgrenze des römischen Reiches. Die Reste dieser in ihren Ausmaßen imponierenden Anlage können in einem kleinen archäologischen Park bewundert werden.

 

Kellmünz und seine umgebende Kulturlandschaft ist noch in weiten Teilen von ländlicher Lebensart und Kultur geprägt. Durch seine bewegte Geschichte und seine verkehrsgünstige Lage war Kellmünz von jeher ein bedeutsamer Siedlungspunkt, dem 1330 das Marktrecht verliehen wurde.

 

Getreu dem Leitsatz "Caelius Mons - Ort auf dem Berg - römische Mauern sind uns Fundament und Brücke für eine gemeinsame Zukunft in Kellmünz" wird im Zuge der Dorferneuerung die ländliche Schönheit des historischen Ortes von den Bürgern wiederhergestellt und in Zukunft gemeinschaftlich gepflegt.

 

Die Siedlungsfläche wird im Westen durch die Iller mit ihren Auwäldern begrenzt.
Eine Vielzahl von abwechslungsreichen Rad- und Wanderwegen führen durch die Illerauen. Im Osten laden mischwaldreiche Hochflächen oder durch die Moorlandschaft des angrenzenden Rothals zu Ausflügen ein. Auf der Iller und dem durch den Autobahnbau entstandenen Badesee, der zum Landschaftsschutzgebiet rekultiviert wurde, können besonders im Frühjahr und Herbst seltene Wasservögel auf ihrem Durchzug beobachtet werden.

 

Weitere Ausflugsmöglichkeiten bestehen zu mehreren ehemaligen Reichsstädten wie Ulm, Memmingen, Biberach a.d. Riß, sowie zu zahlreichen Klöstern wie Roggenburg, Elchingen und Ochsenhausen. Nach einer halbstündigen Autofahrt ist das Allgäu und nach gut einer Stunde der Bodensee zu erreichen.

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